Hochwasserschutz an der Donau - Oberösterreichisches Machland

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Auen statt Mauern

Donau Flut03Ein Tor steht alleine auf weiter Flur. An den Ufern der Donau. In der schönen Naturlandschaft des oberösterreichischen Machlands. Das Tor, ein Relikt von Hof und Anwesen, denn sein Dorf wurde abgesiedelt um den Wassern Überschwemmungsraum zu geben, wenn wieder die Donau unmäßig über die Ufer tritt.

600 Hektar Auenlandschaft - nachhaltiger Flutschutz an der Donau

Mehr Raum dem Fluss? Hochwasserschutz in Sachsen

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Zu wenig Überflutungsflächen: Kritik an Sachsens Hochwasserschutz

Wasserwüste Elbtal DresdenSachsen setzt allzusehr auf Deiche und Dämme, der Ausbau von von Überschwemmungsflächen kommt zu kurz. Von an Elbe, Mulde, Zschopau, Neiße vorgesehenen 49 Deichrückverlegungen und Poldern sind erst sieben Maßnahmen umgesetzt; vom Soll 7500 Hektar weiterer Überflutungsfläche sind lediglich 260 Hektar gewonnen; von insgesamt 2,4 Milliarden Euro wurden seit 2002 nur 9,5 Millionen, also lächerliche 0,4 Prozent für die Ursachenbekämpfung eingesetzt, also die Schaffung von Überschwemmungsfläche. 

(Zitat Interview Wolfram Günther, MdL Grüne, DNN 20.8.2016)



Auen statt Mauern (Beitrag von 2013)

Hellerau - Stockfeld

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Zwei Gartenstädte: in Dresden und Straßburg

StockfeldDas Pendant Cité-Jardin Stockfeld zur Dresdner Gartenstadt Hellerau liegt am südlichen Stadtrand des elsässischen Straßburg. Im hundertsten Jahr nach der Gründung von Stockfeld 1910 war beiden Siedlungen, im Werkbundhaus Dresden-Hellerau eine Ausstellung gewidmet. Sie zeigte auf die verblüffende Ähnlichkeit der im Zeitgeist von Lebensreform und Werkbund-Bewegung konzipierten und nahezu zeitgleich gebauten beiden Stadterweiterungen. Das hatte mich neugierig gemacht auf Stockfeld …

Richard-Wagner-Spiele Graupa

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Richard Wagner und Caspar David Friedrich
RWS20163

Zur Uraufführung »EIN STÜCK VOM HIMMEL: ODER WENN ICH ERST EWIG BIN …« an den beiden ersten Juli-Wochenenden laden die Richard-Wagner-Spiele zum vierten Mal zu den Wagnerstätten Graupa ein. In einer Freiluft-Inszenierung ringen Richard Wagner und Caspar David Friedrich um das Verhältnis von Malerei und Musik.

Gast im WAGNER SALON vor den Aufführungen ist neben anderen der Kunstpreisträger der Stadt Dresden 2016 Peter Schreier.

erschienen Musik in Dresden 25.6.2016, Features

Dresdens Schiller-Häuschen

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Schiller am Elbhang

Schillerhaus001Nach Wirren um Zustand, Zuständigkeiten und Betreuung strahlt die einzige museale Gedenkstätte an Friedrich Schillers Aufenthalt in Dresden nun wieder in restaurierter Frische. Betreut von hochmotivierten Ehrenamtlichen ist sie ab Ostern 2016 für Besucher geöffnet bis zum Ende der Sommersaison.

veröffentlich in Potz Blitz, Februar 2016, Seite 5
für Blasewitzer Zeitung, 4/2016

Gut Gamig

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RPK - Gut Gamig e.V.

Gamig 0Im Mittelalter Klostergut, Vorwerk, Rittergut - heute Rehabilitationsstätte psychisch Kranker auf Gamig. Getragen von einer humanitär sozialen Vision begeisterte die Pirnaer Ärztin Dr. Renate Frühauf ihre ersten Unterstützer, überzeugte Förderer und Mittelgeber, gewann Mitglieder und Freunde für den Trägerverein und schuf mit unerschöpflicher Tatkraft eine der bedeutentsden unabhängigen Sozialeinrichtungen im Umkreis Dresdens.

Der Förderer erster Stunde von Renate Frühaufs Aufbauwerk, Baden Württembergs ehemaliger Ministerpräsident Lothar Späth, starb am 17. März 2016 im Alter von 78 Jahren. Er litt an Demenz.

veröffentlicht in Sächsische Immobilienzeitung 1/2016, Seite 8
für Dresdner Neueste Nachrichten, Heimatgeschichte

Hochhaus am Albertplatz

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Start mit "Sternekoch-Laden" und "Bahnhof-Bistro"

Schuhbeck0Leben kehrt ein in das seit 20 Jahren leerstehende, älteste elfgeschossige Hochhaus Dresdens. Mit Sternekoch Alfons Schuhbeck hat der Investor und Betreiber des ganzen Einkaufszentrum-Komplexes an der Albertstraße, Peter Simmel, einen zugkräftigen Ankermieter gewonnen.

Auf der weiteren Fläche des Ladengeschosses, in buchstäblicher Lauflage, inszeniert die FSD GmbH Peter Tesche Systemgastronomie ein Bahnstation-simulierendes Bistro für eilige Gäste. Mal sehen wohin die Reise geht ...

veröffentlicht in Neustadt Zeitung 1/2016, Seite 11

Zwischen Vision und Realität - Raoul Schmidt-Lamontain Baubürgermeister Dresden

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Nachgefragt

Lamontain1Erst zwei Monate ist Raoul Schmidt-Lamontain (38, Grüne) als Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bau und Verkehr, im Amt. Ins „heiße“ Wasser der Dresdner Stadtentwicklung geworfen liegen bedeutende Aufgaben der Stadtplanung auf seinem Tisch die er mit Richtlinienkompetenz voranzubringen hat; von „ewig“ anstehenden bis aktuell aufkommenden.

veröffentlicht Sächsische Immobilienzeitung 5/2015, Seite 3

Silvesterkonzert der Staatskapelle Dresden

Veröffentlicht in Kultur / Kunst

Gestik, Gesten, Show - für TV-Öffentlichkeit im ZDF

Silvesterkonzert2Technisch glamoröses Spiel des Pianisten Lang Lang in einem der meistgespielten Klavierkonzerte und Broadway-Hits der Fifties bis zu dreivierteltakt-Seligkeit des Dauerbrenners "Wunderbar, Wunderbar" waren das Programm für die Silvester-Öffentlichkeit der TV-Übertragung aus der Dresdner Semperoper durch das Zweite Deutsche Fernsehen ZDF. Mit einem ausgesprochen gelösten Chefdirigenten Christian Thielemann der zu seinem Dirigieren eine szenische Kuss-Einlage darbrachte. Und die Tricolore kam - nicht nur durch wechselnde Saalbeleuchtung - auch ins Spiel.

für Musik in Dresden, Kolumne

Dresden am Scheideweg

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Gespalten zwischen dem asylkritischen, demokratiefeindlichen Bündnis PEGIDA und einer Bürgerschaft, die für Weltoffenheit auf die Straße geht

Pegida1Führen "Lügenpresse", Mediendiffamierung, Politikerbeschimpfung, Galgensymbolik, Hetzjagd auf Journalisten zum Scheiterhaufen unserer freiheitlich-demokratischen Grundwerte?  "Bücherverbrennung", das hatten wir schon einmal. Die Autoren MATTHIAS LIENERT und PETER BÄUMLER spüren Ähnlichkeiten und Unterschieden nach.


für Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31.7.2015

Chinesischer Pavillon in Dresden

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China am Dresdner Heiderand

Pavillon12Den Dresdnern oben am Weißen Hirsch war es ein gern geübter Brauch nach einer Wanderung am Rand der Heide im Chinesischen Pavillon einzukehren. Obsolet wurde das, als 1997 ein fataler Brand im dort etablierten Chinarestaurant „Jasmin“ und anschließender Vandalismus die hölzerne Villa fast vollständig zerstörten. Bürgerliche Initiative verhalf zu seiner denkmalgerechten Wiederherstellung. ©
 
veröffentlicht Blasewitzer Zeitung 10/2015, Seite 2

Mondholz - Holz Palais in Dresden

Veröffentlicht in Architektur

Ohne Leim und Gifte - Viergeschosser in Vollholz-Bauweise

Holzbau1Reich sind sie nicht mehr gesät, die Brachflächen in der Dresdner Neustadt. Eine von Ihnen lag bis vor kurzem noch wüst an der Erna-Berger-Straße. Genau dort entsteht ein neuer Wohnkomplex, der sich berechtigt „Holz-Palais" Palais nennen darf. Erstmals in Sachsen werden mehrgeschossige Stadthäuser in einer neuartigen Vollholz-Bauweise errichtet. Ähnliches entstand bereits in Hamburg und in Berlin ...

veröffentlicht Sächsische Immobilienzeitung 4/2015, Seite 3
veröffentlicht Neustadt Zeitung 9/2015, Seite 7

Fürst Pücklers Gartenreich

Veröffentlicht in Schlösser / Burgen / Gärten

UNESCO-Welterbe Muskauer Park - Park Muzakowski

Pueckler Park Muskau07Bonvivant und vielgeliebter Frauenfreund war er, zum Dandy stilisierte und als Gartenkünstler verewigte er sich, Fürst Hermann Graf von Pückler. Seiner Schaffenskraft entsprangen die Gartenlandschaften Muskauer Park und Park Branitz bei Cottbus. Der Muskauer Park ist seit 2004 als deutsch-polnisches Weltkuturerbe der UNESCO gelistet. Bis 350.000 Besucher jährlich zieht er nach Bad-Muskau an der östlichen Grenze von Sachsen zu Polen.

veröffentlicht Sächsische Immobilienzeitung 1/2015, Seite 8
veröffentlicht Dresdner Neueste Nachrichten 7. September 2015, Seite 14

Schillerhäuschen Dresden

Veröffentlicht in Anliegen

Wieder geöffnet ab Ostern 2015

Schillerhaeuschen01So etwas wie übliche Mietstreitigkeiten, welche der Parteien was bis wann zu reparieren, in diesem Fall zu restaurieren habe, schienen das offen Halten der bei Kultur-Touristen beliebten Friedrich Schiller-Gedenkstätte am Schillerweg in Dresden-Loschwitz zu gefährden.

Das Dilemma ist, dass die Landeshauptstadt die historische Schillerstätte im ehemaligen Körnerschen Weinberg bei bestehemdem Vorkaufsrecht an Privat verkauft hatte; Leichtfertigkeit, Gefälligkeit, System? Rückerwerb in öffentliche Hand oder Überführung in eine Stiftung wären der richtige Weg diesem Kulturgut nachhaltig die Zukunft zu sichern.

Veröffentlicht Blasewitzer Zeitung 3/2015, Seite 5
Veröffentlicht Elbhangkurier 1.4.2015, Seite 2

Mary-Wigmann Haus Dresden

Veröffentlicht in Kultur / Kunst

Droht Verkauf und Verlust einer Gedenkstätte für Tanz und Theaterkultur?

Wigman2Das Land Sachsen erwägt den verkauf des früheren Wohn- und Arbeitshauses der Tänzerin Mary Wigman auf der Bautzner Straße in Dresden. Dies wäre ein "kulturpolitischer Frevel" äußerte die Politikerin Annekatrin KLepsch (Linke), die heute Kulturbürgermeisterin der Stadt Dresden ist. Frau KLepsch, jüngst zur Kulturbürgermeisterin Dresdens gewählt, ist nun nach einem Auftrag des Dresdner Stadtrats gefordert, dem Mary-Wigman Haus eine lebendige Kulturnutzung zu zuführen.

erschienen Neustadt Zeitung 8.2015, Seite 4

Serkowitzer Oper auf der Saloppe

Veröffentlicht in Kultur / Kunst

Mozarts »Entführung« und Goethes »Jahrmarkt«

Serkowitz1Mit ihrer Uraufführung »DIE ENTFÜHRUNG AUF DEM JAHRMARKT oder MANGELWIRTSCHAFT IN SERKOWITZ« macht die Serkowitzer Volksoper die Sommerwirtschaft Saloppe am Dresdner Elbhang auch in diesem Jahr wieder zu ihrem Spielort. Auf der neuen Zirkuswagen-Bühne der Sommerwirtschaft, mit kleiner Besetzung aber großem Spiel. Das prall-heitere Stück Musiktheater, entnommen dem Klassiker Duo Goethe/Mozart, in spätsommerlicher Freiluftatmosphäre verspricht einen vergnüglichen Sommerabend. Ohne spaßverderbende Schauernässe dank eines neuerdings überdachten Zuschauerbereichs.

Premiere am 30. August 2015, 19 Uhr mit Weiteren Aufführungen an den Sonntagen bis Ende September.

erschienen Musik in Dresden 31.8.2015, Features

Hiroshima heute vor 70 Jahren

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Die Welt muss Kernwaffen-frei werden

Hiroshima1„… die Bombe hat gezündet, alles war ein Erfolg…“ hatte der Bomberpilot einer Superconstellation der amerikanischen Luftwaffe auf sein Bordtonband gesprochen. Ein unmenschlich zynischer Satz angesichts dessen was er beim Wegflug hinter sich sah, die zum Himmel steigende pilzförmige Feuer-, Staub, Rauchwolke. Eine einzige Bombe hatte heute vor 70 Jahren, am 6. August 1945 um 8:15 Uhr, eine dicht bevölkerte, große Industriestadt ausgelöscht, Hiroshima. Die erste militärische eingesetzte Uran-Atombombe tötete 140.000 Menschen sofort oder in mittelbarer Folge. Mit Spät- und langsam wirkenden Strahlungsfolgen wird Gesamtopferzahl heute auf 240.000 geschätzt. Drei Tage später vernichtete die erste Plutonium-Bombe der Amerikaner eine weitere Japanische Großstadt, Nagasaki.

Schreckliche Tage der Menscheit. 17.000 Kernwaffen-Sprengköpfe lagern in den Depots der 11 Nationen, die über die Kernwaffentechnologie verfügen. Die Menschheit muss sich von dieser Gefahr für ihre Existenz auf dieser Erde befreien. (6.8.2015 Bäu)

Hochhaus und Einkaufszentrum am Albertplatz in Dresden

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Ältestes Hochhaus - Jüngster Einkaufs-Tempel

Hochhaus Edeka03Unter das Motto „Architektur hat Bestand“ des diesjährigen Architekturtages am letzten Juniwochende fügte sich genau ein Vorzeigeprojekt in der Dresdner-Neustadt. Das Bauobjekt ‚Hochhaus und Einkaufszentrum am Albertplatz‘ umfasst Sanierung, Umbau und Neubau. Die Bausstellenführung am Architekturtag zog Hunderte Dresdner an.

Am 2. Juli 2015 öffneten sich zum Einkaufen im fertigen Neubau des Einkaufs-Centers der Simmel-Lebensmittelmarkt, und die Märkte Discounter Aldi, Drogerie Rossmann und Elektro Medimax. Im Herbst soll auch das Bauen am Hochhaus abgeschlossen sein und es öffnen ein Gewürzladen und Gastronomie.

veröffentlicht Sächsische Immobilienzeitung 3/2015, Seite 3

Richard-Wagner-Spiele

Veröffentlicht in Kultur / Kunst

Open-Air im Schlosshof Graupa

Wagnerspiel07Am 3. und 4. Juli 2015 finden zum dritten Mal die RICHARD-WAGNER-SPIELE im Jagdschloss in Graupa statt. Die musikalisch-szenische Collage »Wagners Welt: Dresden« lässt die Dresdner Jahre Richard Wagners aufleben, Open-Air vor der romantischen Kulisse des barocken Schlosses umgeben vom stimmungsvoll illuminierten Schlosspark.

Vorgestellt dem Wagner-Spiel an beiden Tagen ist der WAGNER-SALON, um 18:30 Uhr sprechen Persönlichkeiten der Musikwelt zur Aufführungspraxis von Wagners Musik.

für Musik in Dresden, Feature 21.6.2015

Klima-Bündnis der Städte und Gemeinden

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Sächsische ImmobilienzeitungLanger Weg zum Klimaschutz - Klima-Konferenz in Dresden

Klimabuendnis02Seit dem Wendejahr 1990 konnte die Sächsische Landeshauptstadt ihren Ausstoß klimaschädlicher Abgase, bestimmt als Tonnen CO2 je Jahr und Einwohner von klein bis groß, auf 9,9 Tonnen im Jahr 2005 absenken. Hat Dresden sein selbsgestecktes Ziel für 2015 von 8,5 Tonnen erreicht?

Mit solchen Fragen und dem Hauptthema des Ausbalanzierung von Umweltschutz und Energieversorgung beschäftigte sich die "Conference of Climate Alliance" die 2015 ertmals in Dresden tagte. ©

Veröffentlich in Sächsische Immobilienzeitung 2/2015, Seite 1 und 3

Schillerhäuschen in Dresden-Loschwitz

Veröffentlicht in Kultur / Kunst

Ein Gartenhaus öffnet und eine Weinpresse wird aufgestellt


Schillerhäuschen in Dresden-LoschwitzFriedrich von Schiller hat sich in seinen Dresden Jahren von 1885 bis 1887 als Gast bei Familie Christian Gottfried Körner zur Sommerzeit in deren Weinberghaus in Loschwitz aufgehalten. Überliefert ist, dass er im Weinberghäuchen an der berühmnten "Ode an die Freude" geschrieben haben soll.
TOP Magazin Dresden 1.2009, Seite 28
Tourismusverein Dresden 7. Mai
2009
Blasewitzer Zeitung Juni 2009, Seite 2

Antwort auf PEGIDA

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Europäisches Zentrum der Künste Hellerau bietet Unterkunft für Flüchtlinge

Als Antwort auf die PEGIDA-Vorgänge positioniert sich das Hellerau Europäische Zentrum der Künste (HZEK) ausdrücklich gegen Fremdenfeindlichkeit und für Weltoffenheit mit "radikaler Internationalisierung".

HZEK SpielplanVorschau5So bot der Intendant des HZEK, Dieter Jaenicke bereits im November 2014 zuständigen Stellen der Landeshauptstadt Dresden an, Flüchtlinge die Asyl begehren in Gästewohnungen des Zentrums unterzubringen. Auch könne ihnen Tätigkeit für das Festspielhaus, für den Kulturbetrieb angeboten und ihnen hiermit und auf sonstige Weise Hilfe zur Integration gegeben werden. Es brauchte lange bis eine erste Antwort auf dieses Angebot in Hellerau ankam und die Behörden der Stadt Dresden reagierten. Kommisionen haben sich inzwischen umgesehen und die bereitstehenden Wohnungen inspiziert. Doch immer weiter verläuft sich die Stadt in Prüfungen und Abwägungen über die Brauchbarkeit des Angebots. Eine eventuell notwendige "Umwidmung" der Gebäudenutzung wird in Aussicht gestellt, die gehörig weitere Zeit in Anspruch nehmen würde.

Es ist eine Farce übler Bürokratie, wenn nicht sogar eine skandalös polititische, dass die zuständige Landeshauptstadt Dresden über das Angebot zu entscheiden bis heute - aktuelle Auskunft - nicht zustande gebracht hat. Etwa 25 Prozent der Dresdner Bevölkerung hegen Sympathien für AfD und PEGIDA - Untersuchungen der TUD. Wäre es übel daraus abzuleiten, dass ein ähnlicher Anteil der Stadtmitarbeiter die Unterbringung von Asylanten in Hellerau gar sabotiere? Ein Dresden Spezifikum?

Wohlgemerkt, das Angebot steht seit 2014 - bald sechs Monate her und keine Entscheidung der Stadt Dresden!

Peter Bäumler

Hellerau Europäisches Zentrum der Künste - Weltoffen

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Positionierung gegen PEGIDA

HZEK SpielplanVorschau1Das Europäische Zentrum der Künste/ Festspielhaus Dresden Hellerau, präsentierte sich bei seiner Spielplanvorschau in mehrfachem Wortsinn als Weltoffen. Mit einem Programm, dass alleine im ersten Halbjahr 2015 Poduktionen aus über 20 Ländern dabei Akteure aus viel mehr Regionen der Welt, eingeladen hat.

Als Antwort auf die Pegida-Vorgänge positioniert sich das HZEK artikuliert gegen Fremden Feindlichkeit und Weltoffenheit mit "radikaler Internationalisierung". So bot sein Leiter Dieter Jaenicke bereits im November 2014 an, in Gästewohnungen der Zentrums Flüchtlinge unterzubringen und ihnen auch Integrierung in Tätigkeitten des Zentrums anzubieten. Eine Farce übler Bürokratie wenn nicht sogar eine skandalös polititische, dass die zuständige Landeshauptstadt das zu organisieren bis heute - aktuelle Auskunft - nicht zustande gebracht hat "vielleicht einige Wochen nach Ostern".

Veröffentlich Neustadt Zeitung 2/2015, Seite 5

Schloss Schönfeld

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Zauberschloss im Schönfelder Hochland

Schoenfeld06450 Jahre stecken Schloss Schönfeld (Dresden) in den Mauern. Errichtet über den Grundmauern einer Mittelalterlichen Wasserburg ist es ein nahezu unverändert gebliebenes Bauwerk der deutschen Renaissance.

Als Adresse für Zauberkünstler und Illusionisten, von und mit Karl-Heinz Kaiser, 
erwirbt es sich einen überregionalen Namen.

veröffentlicht Sächsische Immobilienzeitung 1/2015, Seite 8
veröffentlicht Dresdner Neueste Nachrichten 11. Juli 2015, Seite 14 Heimatgeschichte